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Die astronomische Uhr im Dom zu Münster

Die astronomische Uhr im Dom zu Münster

Restaurierung der astronomischen Uhr im Dom zu Münster   2017 wurden wir vom Domkapitel beauftragt, zusammen mit Diplom-Restauratorin Frau Schlüter die Mechanik der astronomischen Uhr zu überarbeiten. Die wissenschaftliche Begleitung erfolgte durch Herrn Dr. Günther Oestmann. Damit an der Schauseite der Uhr das Restauratoren-Team um Frau Schlüter die notwendigen Untersuchungen und anschließend die Restaurierung durchführen konnte, wurden von uns die kompletten Zeiger und das Rete abgebaut. Das überaus komplizierte Zeigerwerk stellte uns vor eine große Herausforderung, welche jedoch unter Mithilfe aller Beteiligten ein gutes Ende fand. Weiter wurden die beiden Planetentafeln ausgebaut, zerlegt und abgetragen.

Demontage in Münster

Ziffernblatt in Münster

Forchtenberg

Forchtenberg

Backhaus in Forchtenberg – Zifferblatt mit Stundenzeiger

Backhaus Forchtenberg

Im Forchtenberger Backhaus steht die wahrscheinlich älteste datierte TurmuhrDas geschmiedete Uhrwerk mit Gehwerk und Stundenschlag ist an der vorderen Palette datiert – 1463 –.

Das Uhrwerk wurde von uns komplett restauriert und wieder in Funktion gebracht. Ergänzt mit einem elektrischen Aufzug, speziell für schmiedeeiserne Turmuhren, reversibel ohne Eingriff in die Originalsubstanz.

Als Gangreguliersystem wird unser “DCFPendel” eingesetzt.

Front-Platine Datierungen

Uhrwerk im Backhausturm

Zifferblatt Montage mit Hebebühne

NEU – DCF-Pendel für mechanische Turmuhren

NEU – DCF-Pendel für mechanische Turmuhren

Sekundengenaue mechanische Turmuhren ohne Eingriff in die historische Substanz!

Ein elektronischer Gangregulator beeinflusst das Pendel eines mechanischen Uhrwerkes derart, dass sein Gang „sekundengenau“ der DCF-Zeit (Funkuhrzeit) entspricht.

Die historische Technik von Fassadenuhren an öffentlichen Gebäuden, Kirchen etc. kann damit den Erfordernissen der heutigen Zeit angepasst werden.

Der manuelle Aufwand für die sonst notwendigerweise erforderliche Zeigerkorrektur entfällt. Ist die Turmuhr gleichzeitig mit einem elektrischen Gewichtsaufzug versehen (ebenfalls durch unsere Firma nachrüstbar), wird der Betreuungsaufwand nur noch zu den Zeitumstellungen (2x pro Jahr), ggf. mit einer Wartung am Uhrwerk, erforderlich.

Gemäß dem Anliegen und Vorgaben der Denkmalpflege,  technisches Kulturgut möglichst im Originalzustand und in voller Funktion zu erhalten, lassen sich die erforderlichen Baugruppen des DCF-Pendels ohne Eingriff in die historische Substanz des Uhrwerkes nachrüsten.

Erfahren Sie mehr über die Funktion des DCF-Pendel!

Restaurierung Zifferblätter der Gustav-Adolf-Kirche in Nürnberg

Restaurierung Zifferblätter der Gustav-Adolf-Kirche in Nürnberg

Nordturm der Gustav-Adolf-Gedächtniskirche

Im Herbst 2010 begann die Außensanierung der beiden Türme der Gustav-Adolf-Gedächtniskirche in Nürnberg.

Unsere Firma wurde mit der Restaurierung der 4 Zifferblätter mit Zeigerpaare, sowie mit der Sanierung der Läuteanlage beauftragt.

Als erste Bauphase wurde der komplette Nordturm eingerüstet. Am Nordturm ist ein Ziffernblatt mit einem Außendurchmesser von 4,0 mtr. restauriert worden. Die Ziffernhöhe beträgt 50 cm, sämtliche Teile der Zifferblätter sind aus Kupfer gefertigt. Die Ziffern und Zeigerpaare wurden mit 24 Karat Blattgold vergoldet.

Im Jahr 2011 wurde der Südturm eingerüstet. Am Südturm befinden sich 2 Zifferblätter (Ost- und Westseite) mit 4,0 mtr. Außendurchmesser. An der Südseite ist ein Zifferblatt mit einem Außendurchmesser von 7,0 mtr. montiert. Der Minutenzeiger hat eine Gesamtlänge von insgesamt 4,75 mtr. und wiegt ca. 120 kg. Im Zentrum des Zifferblatts ist eine Sonne mit einem Durchmesser von 2,0 mtr. montiert. Ziffern, Zeiger und Sonne wurden ebenfalls mit 24 Karat Blattgold vergoldet. Unterhalb des großen Zifferblatts an der Südseite des südlichen Turms wird die Mondphase mit einer Kugel (Durchmesser 1,0 mtr.) angezeigt. Die Kugel ist zur Hälfte mit 24 Karat Blattgold vergoldet, die andere Halbkugel ist dunkelblau lackiert mit vergoldeten Sternen.

Angetrieben wird die gesamte Anlage von einer mechanischen Turmuhr.

 

auf Zifferblatthöhe

Zifferblatt Südseite mit Mondphase Zifferblattdurchmesser 7,0 mtr.

Mechanische Turmuhr – Riedl 1930